Wartburg Festival

Außergewöhnliche Musik braucht
außergewöhnliche Orte!

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Das Wartburg Festival im Rückblick:....

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Das Wartburg Festival 2004

Mit Zauber des Barock auf der Wartburg präsentierte Otto Sauter, weltbekannter Solist auf der Piccolo-Trompete und Sammler längst vergessener Kompositionen, im Mai 2004 ein weiteres Festival getreu seinem Motto: "Außergewöhnliche Musik braucht außergewöhnliche Orte". Auf der legendären Wartburg, im Herzen des Thüringer Waldes, vereinten sich gute Freunde und namhafte Künstler wie die Sopranistin Lucia Aliberti, der Pianist und Dirigent Justus Frantz, der Organist Christian Schmitt sowie das Blechbläserquintett Spanish Brass zu einer faszinierenden Konzertreihe.

Eine außergewöhnliche Zusammenkunft großer klassischer Virtuosen und exklusiver Atmosphäre durch die Verbindung von imposanter historischer Baukunst und klangvoller Stimmung.

Otto Sauter, der Initiator dieses Festivals, ist als einer der führenden Trompetensolisten weltweit bekannt. Als Spezialist auf der Piccolo-Trompete begeistert er sein Publikum nicht nur in internationalen Konzertsälen, sondern spielte auch im St. James Palace für Prinz Charles, im Vatikan für den Papst und in der Verbotenen Stadt in Peking.

Die gefeierte sizilianische Sopranistin
Lucia Aliberti zeichnet sich durch ihre virtuose Koloratursicherheit und glamouröse Bühnenpräsenz aus. Weltweit besticht sie in allen großen Opernhäusern durch ihre bravouröse Technik, die es ihr ermöglicht, schwierigste Partien des Belcanto zu meistern.

Justus Frantz, Schüler von Herbert von Karajan und Leonard Bernstein, ist als Pianist und Dirigent seit mehr als 30 Jahren auf den Bühnen dieser Welt zu Hause. Mit seiner Philharmonie der Nationen gelang es ihm nicht nur den Nachwuchs zu fördern, sondern auch einem breiten Publikum den Zugang zu klassischer Musik zu öffnen.

Mit nur 27 Jahren ist
Christian Schmitt als Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe einer der erfolgreichsten jungen Organisten. Er arbeitet mit renommierten Orchestern der ganzen Welt zusammen, wie dem Kammerorchester der Petersburger Philharmoniker und gastierte bereits im Heiligen Jahr im Vatikan.

Spanish Brass steht als das erfolgreichste Blechbläserquintett Spaniens für eine harmonische Verschmelzung von südländischem Temperament und hervorragender Musikalität. Seit der Verleihung des 6. internationalen Preises für Blechbläserquintette in Frankreich, 1996, erleben sie spektakuläre internationale Auftritte in der Kammermusikszene.


Do. 13.05.2004, 19.30 Uhr

Otto Sauter Trompete und Christian Schmitt Orgel
spielen Werke von Bach, Albinoni und Vivaldi

Professor Otto Sauter
Otto Sauter, der Initiator und künstlerische Leiter dieses Festivals, ist als einer der führenden Trompetensolisten weltweit bekannt. Als Spezialist auf der Piccolo-Trompete ist der 40jährige bereits in allen großen Konzertsälen aufgetreten.

Die musikalische Begabung des in Tengen am Bodensee geborenen Otto Sauter wurde schon früh gefördert. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt er den ersten Trompetenunterricht. Nach dem Abitur vollendete er seine künstlerische Ausbildung zunächst bei Claude Rippas am Konservatorium in Winterthur. Dort erwarb er 1984 sein Lehr- und Orchesterdiplom sowie ein Jahr später das Solistendiplom. Nach seinem Examen vertiefte er seine Studien bei Bo Nilsson in Malmö/Schweden und Pierre Thibaud in Paris.

Von 1988 bis 1998 war er als Solotrompeter im Philharmonischen Staatsorchester in Bremen engagiert. Aufgrund seines großen Einsatzes in der Förderung des musikalischen Nachwuchses, veranstaltet er jedes Jahr als künstlerischer Leiter die Internationalen Trompetentage Bremen, eines der führenden Blechbläserfestivals der Welt. 1994 gründete er die Trompeten-Akademie Bremen, die unter seiner Leitung für die talentiertesten Nachwuchstrompeter aus aller Welt ein einzigartiges Ausbildungsmodell bietet.

An internationalen Hochschulen übt Otto Sauter eine rege Lehrtätigkeit aus. 1988 wurde er an die Hochschule für Künste in Bremen berufen. 1995 übertrugen ihm die Toho Gakuen School for Music in Tokio sowie die Universidad Metropolitana de Santiago de Chile Gastprofessuren.

Otto Sauter ist einer der gefragtesten Solisten auf der Piccolo-Trompete. Im Dezember 1995 spielte er mit dem Philharmonia Orchestra London im St. James Palace in Anwesenheit des Hausherrn Prinz Charles. 1998 gastierte er anläßlich der Gründung der „Deutschen Gesellschaft zur Restaurierung der vatikanischen Kunstschätze“ im Vatikan. Dort spielte er auch im August 2000 vor Papst Johannes Paul II. und 50.000 Audienzbesuchern in Begleitung der Philharmonia Hungarica während der Festa Musica Pro Mundo VNO. Seit Frühjahr 2001 gastiert er regelmäßig mit seinem eigenen Zyklus geistlicher Musik (Elevazione Spirituale) im Vatikan.

Im April 2001 konzertierte er in Begleitung des China National Symphony Orchestra, unter der Leitung von Maestro Muhai Tang, in der Verbotenen Stadt in Peking.

Zu Gunsten des 50jährigen Bestehens von UNICEF Deutschland, hat er 2003 eine Reihe von Konzerten initiiert und gegeben in Deutschlands schönsten Kirchen und Kathedralen, sowie die Eröffnungsgala des Schafhof-Festivals für UNICEF von Ann Kathrin Linsenhoff, der Weltmeisterin und Olympia-Goldmedaillengewinnerin im Dressurreiten.

Neben seiner solistischen Tätigkeit macht er auch mit dem von ihm gegründeten Ensemble Ten of the Best Furore, das zehn der weltbesten Trompeter vereint. Seit 1999 ist Otto Sauter Exklusiv-Künstler von EMI Classics.

Wenn er einmal nicht auf Reisen ist, widmet Otto Sauter sich mit Begeisterung seiner zweiten großen Leidenschaft neben dem Trompetenspiel: der Pferdezucht. In Tengen am Bodensee hat Otto Sauter eine bei Gestüten in ganz Europa angesehene Zucht mit Spring- und Dressurpferden.

Christian Schmitt
Christian Schmitt wurde 1976 in Erbringen an der Saar geboren. Von 1995 bis 2003 studierte er an der Musikhochschule Saarbrücken Orgel bei Leo Krämer und Klavier bei Kristin Merscher. 2001 schloß er seine Studien mit dem Diplom in Kirchenmusik ab, 2003 folgte der künstlerische Abschluß "Konzertreife mit Auszeichnung". Ein Stipendium des Boston Conservatory ermöglichte ihm 2001 Auslandsstudien bei James David Christie, bei dem er 2003 sein "Artist Diploma" ablegte.

Zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland runden seine Ausbildung ab. Christian Schmitt ist Stipendiat der "Studienstiftung des deutschen Volkes", der Stiftung "Deutsches Musikleben" und der Stiftung "märkische Kulturkonferenz". Er ist Preisträger von über 10 internationalen Orgelwettbewerben, u. a. in Speyer, Gelsenkirchen, Lublijana, Rom, Brügge, Tokio, Philadelphia und Calgary. Besondere Beachtung verdienen der 1. Preis beim internat. Bachwettbewerb in Wiesbaden 1999, der 1. Preis beim Wettbewerb des Deutschen Musikrats 2001 in Berlin und die Verleihung des Europäischen Solistenpreises der Stiftung ?Pro Europa? 2003 in Luzern.

Im heiligen Jahr 2000 spielte er im Vatikan in der Basilika St. Peter und Paul in Rom. 2001 konzertierte er beim Staatsbesuch des Bundespräsidenten Johannes Rau in Australien und Neuseeland. 2002 wurde er in die "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler" aufgenommen und begann seine Assistenztätigkeit bei Prof. James David Christie in Boston sowie als künstlerischer Leiter der "Europäischen Kammersolisten".

Darüberhinaus gibt er Kurse und Gastvorträge an der Eastmen School of Music/Rochester, der Cornell University, der Art University Seoul, dem Konservatorium Taschkent, dem Boston Conservatory und der Boston University sowie den Jugend musiziert Förderkurs für Bundespreisträger.

Konzertauftritte führten ihn unter anderem nach Australien, Neuseeland, USA, Canada, Japan, Korea, Luxemburg, Italien, Österreich, Schweiz.

Als Organist und Cembalist arbeitet er mit dem Philharmonischen Orchester Luxemburg sowie als Solist u. a. mit dem BSO Berlin, Orchester der Beethovenhalle Bonn, RSO Saarbrücken, Bundes-Jugendsinfonie-Orchester und dem Kammerorchester der Petersburger Philharmoniker.

Eine Vielzahl von CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.


Sa. 08.05.2004, 19.30 Uhr

Lucia Aliberti (Sopran) - Otto Sauter (Trompete) - Christian Schmitt (Klavier)
Wiederentdeckte Arien von Alessandro Scarlatti

Lucia Aliberti, dramatischer Sopran mit virtuoser Koloratursicherheit, stammt aus Messina/ Sizilien. Dort erwarb sie am Konservatorium ihr Diplom mit Auszeichnung und bildete ihre Stimme weiter aus bei Maestro Luigi Ricci. Danach studierte sie mit Alfredo Kraus.Als Musikerin und Komponistin hat sie sich neben dem Gesang auch dem Studium des Klavierspiels und anderer Instrumente gewidmet, wie etwa Gitarre, Akkordeon, Violine und Mandoline. Sie hat mehrere Stücke für Klavier, Klarinette, Flöte und Gesang komponiert.

Als Gewinnerin der Gesangswettbewerbe von Spoleto und ENAL begann sie ihre Karriere als Amina in Belinis "La Sonnambula" beim Festival die due Mondi in Spoleto unter der Leitung von Giancarlo Menotti und Raffaello de Banfield. Es folgen Engagements an die bedeutendsten Opernhäuser der Welt, wie z.B. die Metropolitan Opera in New York, Washington Opera, Royal Opera House Covent Garden in London, Mailänder Scala, Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Hamburgische Staatsoper, Staatstheater Stuttgart, Wiener Staatsoper, Opernhaus Zürich, Bolshoi-Theater in Moskau, Königliche Oper Stockholm, Teatro San Carlo in Neapel, Teatro Bellini in Catania, Teatro Real in Madrid, Theatre de la Monnaie in Brüssel und Teatro Colon in Buenos Aires. Ausserdem gastierte Lucia Aliberti in allen grossen Konzertsälen der Welt, wie u.a. Grosses Festspielhaus in Salzburg, Concertgebow in Amsterdam, Theatre Champs-Elysée in Paris, Alte Oper Frankfurt, Suntory Hall in Tokio und in Osaka, Nagoya, Seoul.

Ihre natürliche Begabung und ihre bravouröse Technik ermöglichen es ihr, die schwierigsten Partien des Belcanto-Repertoires zu meistern. Die internationale Kritik hat auch ihre besondere Bühnenpräsenz hervorgehoben. Sie hat sich auf das Repertoire von Vincenzo Bellini spezialisiert (Norma, La Sonnambula, Il Pirata, I Puritani, Beatrice di Tenda, La Straniera). Doch gehören auch Donizetti (Lucia di Lammermoor, Anna Bolena, Lucrezia Borgia), Rossini (Semiramide), und Verdi (La Traviata, Il Trovatore) zu ihrem Repertoire.

Lucia Aliberti lebt sowohl auf Sizilien als auch in Mailand.

Neue Diskographie:
Lucia Aliberti - Viva! Belcanto (RCA/BMG Classics)
Lucia Aliberti - A Portrait (RCA/BMG Classics)


Fr. 14.05.2004, 19.30 Uhr

Spanish Brass
Werke von Bach bis Bellon

SPANISH BRASS "Luur-Metalls" have participated in important events, such as: Festival Internacional de Música de Santander (Spain, 2000), Lucerne Festival (Switzerland, 2001), Bonner Herbst (Germany, 1997), New York Brass Conference (USA, 1997, 1999), Muzyka Statym Krakowie (Poland, 1997), Festival de Musique de Radio-France (France, 1996), Festival Internacional de Música y Danza de Granada (Spain, 1996), Great American Brass Band Festival (USA, 2001), Festival Internacional de Música Contemporánea de Alicante (Spain, 1998, 2001), Cheju Summer Festival (Korea, 2000), y Schleswig-Holstein Musik Festival (Germany, 2002), among others.

It is worth mentioning their participation in the ceremony of the 1995 Príncipe de Asturias Awards, in the Gran Teatro Campoamor of Oviedo (Spain), broadcast on TV to over 700 million viewers.

They have founded the SPANISH BRASS Academy, where they give lessons to musicians from all over Spain. Their members have been teachers at the International Brass Academy Ciutat de Vila-real and have taught courses in the Orquesta de Jóvenes de Andalucía (OJA), Joven Orquesta Sinfónica de Cataluña (JOSC), Joven Orquesta Nacional de España (JONDE), Orquesta de Jóvenes de la Región de Murcia, Orquesta de Jóvenes de la Comunidad de Madrid, Academy of Performing Arts (Hong Kong), University of Georgia, Eastman School (USA), The Showa School for Performing Arts (Japan), Lieksa Brass Week (Finland), Epsival (France), Orquesta de Jóvenes de Venezuela, etc.

SPANISH BRASS "Luur-Metalls" play C.G. CONN instruments and wear suits by Valencian designer Francis Montesinos. Since 2003, SBLM is supported by the Institut Valencià de la Música.


Sa. 15.05.2004, 19.30 Uhr

Justus Frantz Klavier
Werke von Bach und Mozart

Justus Frantz – eine engagierte Persönlichkeit in der Welt der Musik. Der Pianist und Dirigent, dessen Namen man seit mehr als dreißig Jahren mit großen Orchestern, Dirigenten und den Musikmetropollen der Welt verbindet. Herausragend sind seine Verdienste um die klassische Musik und die Entdeckung und Förderung junger Musiktalente. Auf den Gastspielreisen der Philharmonie der Nationen nehmen Probespiele in zahlreichen Ländern einen festen Platz in seinem Terminkalender ein – für junge Musiker weltweit eine hervorragende Chance auf den Beginn einer musikalischen Karriere. Zu den Entdeckungen von Justus Frantz zählen der Violinist Maxim Vengerov, die Star-Geigerin Midori und der Pianist Evgeny Kissin.

Ein junges Talent wird entdeckt

Seine außergewöhnliche Musikerkarriere begann 1967, als Justus Frantz den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Bereits mit vier Jahren hatte das junge Talent am Klavier gesessen, und schon früh hatte Prof. Eliza Hansen diese große Begabung erkannt und gefördert. Das Dirigentenstudium in den Meisterkursen von Prof. Wilhelm Kempff trug zu seiner hochqualifizierten Ausbildung bei und als einer der jüngsten Stipendiaten überhaupt, wurde Justus Frantz 23-jährig in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.

Herbert von Karajan und Leonard Bernstein –
Wegbereiter seiner großen Musikkarriere

Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Bernsteins Traum von einem internationalen, jungen und vor allem professionellen Orchester inspirierte Justus Frantz 1995 zur Gründung der Philharmonie der Nationen.

Viele Preise zeichnen seine hervorragende Arbeit aus

Justus Frantz gelingt es immer wieder, auf unkonventionelle Weise einem breiten Publikum den Zugang zu klassischer Musik zu verschaffen. 1986 initiierte er das Schleswig-Holstein Musik Festival, dessen Intendant er neun Jahre lang war und das er zu einem der größten Musikfestivals der Welt gemacht hat.
Weiterhin konnte er seine Ideen in der überaus erfolgreichen ZDF-Sendung Achtung! Klassik umsetzen und wurde dafür mit mehreren renommierten Fernsehpreisen ausgezeichnet. Seit 1989 ist Justus Frantz Sonderbotschafter des Hohen Flüchtlingskommissars der UNO und wurde im gleichen Jahr mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt.

Justus Frantz ist Chefdirigent der Philharmonie der Nationen. Daneben arbeitet er regelmäßig mit namhaften Orchestern aus der ganzen Welt zusammen, wie mit dem Mariinski-Ensemble, dem Royal Philharmonic Orchestra und der Sinfonia Varsovia.

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